E-Commerce: Lexikon der wichtigsten Begriffe

Onlinehändler kommunizieren in einer eigenen Fachsprache, in die man sich erst einmal einarbeiten muss. Die Vielzahl an Abkürzungen stiftet bisweilen genauso Verwirrung wie technische Bezeichnungen. Unser kleines Nachschlagewerk mit einer Auswahl häufig gebrauchter Begriffe sorgt kurz und kompakt für Durchblick im Begriffsdschungel des E-Commerce.

 

B2B, B2C

B2B steht für Business to Business. E-Shops mit dieser Zielgruppe richten sich im Gegensatz zu B2C-Shops (Business to Customer) nicht an Endverbraucher, sondern an andere Unternehmen.

Backoffice

Das Backoffice oder Backend ist der passwortgeschützte Administrationsbereich eines Onlineshops. Hier lassen sich unter anderem die Produkte und Inhalte verwalten.

Banner

Dabei handelt es sich um grafische oder animierte Online-Werbeflächen. Betreiber von Webseiten erhalten für jeden Klick oder jede Einblendung des Banners auf ihrer Seite eine Vergütung.

Bounce Rate

Die Absprungrate erfasst die Shopbesucher, die eine Seite sofort nach dem Aufruf wieder verlassen oder nur wenige Sekunden verweilen. Die Bounce Rate ist eine Qualitätskennzahl für den Webauftritt.

Content-Marketing

Dient der Steigerung des Bekanntheitsgrades eines Onlineshops, um Traffic und Umsatz zu generieren. Dazu werden attraktive Inhalte auf den Shopseiten erstellt, mit entsprechendem Bezug zum Shop strategisch auf externen Plattformen platziert oder in den Sozialen Medien verbreitet.

Conversion Rate

Auf Deutsch als Umwandlungsrate bezeichnet, beschreibt der Begriff den Prozess, bei dem ein passiver Webseitenbesucher zu einem aktiv Handelnden wird. Die Aktion kann in einem Kauf bestehen oder im Ausfüllen eines Webformulars. Die Konversionsrate teilt die Umwandlungen durch die Besucher und ist damit eine wichtige Kennzahl für den Erfolg von Werbemaßnahmen.

CTA

Der Call-to-Action dient der Steigerung der Conversion Rate: Der User wird durch einen Text, ein Bild oder ein grafisches Element wie einen Button aktiv zu einer Handlung aufgefordert. Beispiel: „Bestellen Sie jetzt zum Top-Preis!“.

CPA, CPC

Die Abkürzungen stehen für bestimmte Preismodelle in der Onlinewerbung. Beim Cost-per-Action (CPA) wird pro Vorgang, etwa dem Abonnieren eines Newsletters, abgerechnet, beim Cost-per-Click je Klick auf eine Anzeige.

Cross-Selling

Hierbei werden auf einer Produktseite weitere Artikel angezeigt, die für den Käufer interessant sein könnten. Zu einem Hemd etwa erscheint eine Auswahl passender Krawatten. Die Vorschläge werden automatisiert erzeugt, um umsatzsteigernde Zusatzverkäufe zu generieren.

Frontoffice

Auch Frontend oder Storefront genannt, stellt es das Gegenstück zum Backoffice dar: Es handelt sich um den öffentlich zugänglichen Bereich des Shops, auf dem sich die Kunden bewegen. Um das individuelle Benutzerkonto aufzurufen, ist ein Passwort erforderlich.

Funnel

Der Begriff, zu Deutsch „Trichter“, wird im E-Commerce meist in Kombination mit weiteren Termini verwendet. Mit Checkout Funnel ist der mehrstufige Bestellprozess gemeint, bei dem bei jedem Schritt Kunden abspringen können. Der Conversion Funnel ist weiter gefasst, hier bildet der Besuch der Landingpage die oberste Ebene des Trichters.

Fulfillment

Hierunter werden alle Aktivitäten verstanden, die im Rahmen der Vertragserfüllung mit einem Kunden stattfinden. Dazu gehören unter anderem logistische Aufgaben, das Retourenmanagement und die Beratung.

Keyword

Ein Keyword oder Schlüsselwort ist ein Begriff, den Internetnutzer in eine Suchmaschine wie Google eingeben. Für ein gutes Ranking muss jeder Onlineshop im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO) auf die relevantesten Keywords optimiert sein.

KPIs

Key Performance Indicators sind Leistungskennzahlen, die für die Erfolgsmessung in Unternehmen herangezogen werden. Gängige KPIs im E-Commerce  sind die Anzahl der Shop-Besucher, der durchschnittliche Bestellwert oder auch das Aufkommen an Retouren.

Links

Sind Verweise zwischen Webseiten. Interne Links führen zu Unterseiten im Onlineshop, zum Beispiel von der Startseite auf eine Produktseite. Externe Links, auch Backlinks genannt, verweisen von anderen Seiten auf die Shopseiten. Beide Linkarten sollten mit aussagekräftigen Keywords betextet sein, um das Ranking in Suchmaschinen zu verbessern.

Multichannel Retailing

Werden Produkte über mehrere Kanäle wie den stationären Handel, das Internet oder über Shopping-TV angeboten, spricht man von Multichannel oder auch Omnichannel Retailing.

Multishops

Bei der Multishop-Strategie werden mehrere  E-Shops mit einem Backoffice zentral verwaltet, um unterschiedliche Zielgruppen zu adressieren oder Produktsortimente getrennt anzubieten.

Payment-Service-Provider

Hierbei handelt es sich um Dienstleister, die den bargeldlosen Zahlungsverkehr in einem Onlineshop abwickeln.

Responsive Design

Die zunehmende Verbreitung mobiler Endgeräte macht eine gute Darstellung von Websites auf kleinen Displays erforderlich. Responsive Layouts passen sich der Bildschirmgröße automatisch an.

SEO

Search Engine Optimization bzw. Suchmaschinenmarketing dient dem Ziel, mit einer Website in den Sucherergebnisseiten (SERPs) von Google, Bing & Co. möglichst weit vorne zu erscheinen. Um das Ranking zu verbessern, werden Onlineshops zum Beispiel mit relevanten Keywords und Unique Content betextet.

Shopsystem

Die Software, auf der ein Onlineshop basiert, wird auch Shopsystem genannt. Bekannte Beispiele sind Magento, Oxid und Hybris.

Verschlüsselung

Die sichere Übermittlung von sensiblen Kundendaten ist ein Muss im E-Commerce.  Bei Formularen etwa sind SSL/TLS-Zertifikate gesetzlich Pflicht. Auch für Google wird die HTTPS-Verschlüsselung von Websites immer wichtiger und ist ein Ranking-Signal.


 

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