Google Penalty

Google sanktioniert Webseiten, die durch Verstöße gegen die Webmaster Richtlinien des Suchmaschinenbetreibers auffallen. Dabei gibt es verschiedene Arten der Google Penalty mit unterschiedlichen Konsequenzen für die Position im Ranking, die Auflistung im Index und die Möglichkeiten für SEOs, aktiv zur Aufhebung der Strafe beizutragen. Erkennbar ist eine Penalty durch massive Sichtbarkeitsverluste der Domain, eine Platzierung jenseits der Top 30- oder Top100-SERPs und das nicht mehr Auffinden nach einer Site-Abfrage (Deindexierung oder Delisting).

Algorithmischer oder manueller Penalty

Grundsätzlich kann es sich bei einer Google Penalty um eine automatische Sanktionierung im Zuge eines Algorithmus-Updates handeln oder um eine durch Google-Mitarbeiter manuell verhängte Strafe. Algorithmus-Penalties äußern sich in einem erheblichen Verlust der Domain-Sichtbarkeit zum Zeitpunkt des Ausrollens der Aktualisierung, etwa von Panda oder Penguin. Bei einer manuellen Abstrafung ahndet das Google Webspam-Team Richtlinien-Verstöße wie

  • die Verwendung von verstecktem Text,
  • nutzergenerierter oder Keyword Spam,
  • minderwertiger Content,
  • unnatürliche Backlinks,
  • Bad Neighbourhood.

Auf diese Mankos wird Google unter anderem durch die Spam-Reports von Usern hingewiesen. Auf händisch verhängte Penalties weist Google in den Webmaster-Tools unter dem Punkt „Manuelle Maßnahmen“ hin.

Matt Cutts zur Frage, wann Penalties aufgehoben werden

Was ist zu tun im Falle einer Google Penalty?

Manuelle Strafen werden für einen gewissen Zeitraum verhängt und laufen danach automatisch ab. Alternativ lässt sich nach Beseitigung der Mängel ein Reconsideration Request stellen, damit die Penalty früher aufgehoben wird. Bei algorithmisch bedingten Abstrafungen besteht diese Möglichkeit nicht. Hier sind durch einen sorgfältigen Site Check und eine Analyse des Linkprofils die Ursachen zu ermitteln und zu beheben. Die Penalties können sich auf Keywords, einzelne URLs, Subdomains oder die ganze Domain erstrecken.


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